Bestattungsinstitut Leverenz

Friedwaldbestattung

Eine weitere Möglichkeit, eine Urne zu bestatten, ist die Friedwald-bestattung. Hierbei findet die Beisetzung nicht auf einem herkömmlichen Friedhof, sondern in einem eigens ausgewählten Waldstück,
dem Friedwald, statt. Die Urne wird am Fuße eines Baumes beigesetzt. Dieser kann vorher von den Angehörigen, ganz so wie eine herkömmliche Grabstelle, ausgesucht werden. Der Baum wird mit einer Namenstafel des Verstorbenen versehen. Auf Wunsch kann diese aber auch weggelassen werden. Die Trauerfeier kann vor der Einäscherung erfolgen oder aber bei der Urnenbeisetzung im Friedwald. Der nächste Friedwald befindet sich mitten in der Lüneburger Heide in Bispingen.

Friedwaldbestattung - Die Bestattung in der Natur







Almwiesenbestattung

Die Asche wird auf einer Almwiese in einem Blumenmeer, auf Wunsch unter einem Edelweiß, eingebracht.
Diese Alm ist zur Hälfte von einem Steilhang umgeben. Das Gelände fällt ca. 100 Meter tief steil ab und ist am Hang mit Bäumen bewachsen. Dies ist eine schöne Möglichkeit, oben am Hang mit einigen Abschiedsworten die Asche in drei Himmelsrichtungen in den Wind zu streuen. Angehörige werfen einzelne Rosenblüten nach oder streuen getrocknete Rosenblätter in den leichten Wind. Dieser trägt dann die Rosenblätter der Asche hinterher. Diese Art der Bestattung ist momentan jedoch nur in der Schweiz möglich.



Trauerdiamanten

Eine ganz edle Art der letzten Ruhe ist ein Diamant, der aus 500 Gramm Kremationsasche gepresst wird. Hierzu werden einige chemische Elemente vom Kohlenstoff in der Asche getrennt. Dieser wird dann unter starker Hitze zusammengepresst. Nach einigen Wochen ist der künstlich initiierte Prozess abgeschlossen und das Mineral kann geschliffen und poliert werden. Je mehr Karat der Diamant hat, das heißt je schwerer er ist, desto wertvoller ist er auch. Fertig geschliffen kostet die günstigste Variante 4.500 Euro.
Da diese Form der Bestattung in Deutschland nicht anerkannt und erlaubt ist, muss der Edelstein in der Schweiz produziert werden. Dort gibt es Bestattungsunternehmen, die bei deutschen Bestattungsunternehmen oder beim zuständigen Krematorium die Überführung der Urne beantragen, um aus der Asche dann einen Trauerdiamanten herstellen zu können.



Die Luftbestattung

Dabei wird die Asche des Verstorbenen bei langsamer Fahrt mit einem Heißluftballon über unbewohntem Gebiet dem Wind übergeben. Bis zu 18 Trauergäste können an der Trauerfeier teilnehmen. Möglich ist die Luftbestattung in Frankreich, z.B. im Elsass, oder in Tschechien. In Deutschland ist diese Art der Bestattung nicht erlaubt. Voraussetzung sind eine schriftliche Willenserklärung des Verstorbenen und 3.500 Euro.



Weltraumbestattung

Nach dem Tod in den Himmel kommt auf jeden Fall, wer seine Asche mit einer Rakete in den Weltraum schießen lässt. Voraussetzung: Der Wunsch muss im Testament ausdrücklich festgehalten sein, eine behördliche Genehmigung muss vorliegen und das nötige Kleingeld (circa 11.000 Euro) vorhanden sein. Diese letzte Reise kann wahlweise auf den Mond, in die Erdumlaufbahn oder ins Universum gehen. Im Schnitt dauert die Organisation einer Weltraumbestattung zwei Jahre und ist nur in den USA oder in Russland möglich. zum Seitenanfang
Angehörige bei einer Beisetzung im Friedwald
Angehörige bei einer Beisetzung im Friedwald
Gedenktafel eines Familienbaumes Gedenktafel eines Familienbaumes
Beispiel einer Friedwaldurne Beispiel einer Friedwaldurne