Haustiere begleiten ihre Besitzer meist jahrelang. Sie sind quasi Familienmitglieder und in vielen Aspekten ist die Beziehung zwischen einem Haustier und seinem Besitzer wie eine innige Freundschaft zwischen zwei Menschen.

Daher sind die Trauerreaktionen nach dem Tod eines geliebten Haustieres häufig ähnlich wie nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Eine Beisetzungszeremonie kann dabei helfen, den Tod zu verarbeiten.

Inzwischen gibt es dafür in Deutschland verschiedene Möglichkeiten. So ist es auf vielen Friedhöfen möglich, Mensch und Tier gemeinsam in einer Grabstelle beizusetzen.

Voraussetzung hierfür ist die vorherige Einäscherung des Tieres. Die Asche eines Haustieres gilt rechtlich (Tierische Nebenprodukt-Beseitungsgesetz) als Grabbeigabe und nicht als eigenständige Beisetzung.

Verstirbt das Haustier vor dem Besitzer, so kann die Asche bis zu dessen Tode aufbewahrt werden. Häufig ist aiuch eine nachträgliche Beisetzung der Tierasche in einem bestehenden Grab möglich.

Die Einäscherung übernehmen mittlerweile spezielle Tierkrematorien. Häufig bieten diese auch die Beisetzung auf einem Tierfriedhof an. Oder der Besitzer kann die Asche mit nach Hause nehmen.

Genauere Informationen und Hilfe finden Sie zum Beispiel auf der Internetseite von “Rosengarten Tierbestattung”.