Häufig gestellte Fragen (FAQ)2019-05-26T20:53:13+01:00

Häufig gestellte Fragen | FAQ


Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Themen Sterben, Tod und Bestattung.

Wir erweitern diese Seite regelmäßig mit neuen Fragen. Sollten Sie hier keine Antworten auf Ihre Fragen finden, so kontaktieren Sie uns.

Bei allen Fragen, die die rechtliche Seite einer Bestattung betreffen, weisen wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass die von uns zur Verfügung gestellten Informationen Ihnen nur einen ersten Überblick verschaffen können und auf keinen Fall eine Rechtsberatung durch einen Anwalt oder Notar ersetzen.

Ihre Frage an uns
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Woraus besteht eine Urne?2019-06-02T22:22:27+01:00

Traditionelle Urnen bestanden meist aus Naturstein: Granit, Marmor, Sandstein, Porphyr, Muschelkalk, Travertin oder Serpentinit. Außerdem gab es einfachere Modelle aus einem Metall wie Eisen, Bronze, Kupfer oder Zink.

Mittlerweile machen sich aber auch in der Bestattungsbranche, wo die Mühlen ein wenig langsamer mahlen, die Friedhöfe und Bestatter Gedanken über die ökoligische Verträglichkeit und Zersetzbarkeit der Materialien.

Daher bestehen die Urnen mittlerweile aus dünnwandigem Eisenblech mit galvanischer Kupfer- oder Messingauflage oder Polymeren, die durch den Zusatz von Maisstärke oder Zellulose biologisch abbaubar sind. Daneben gibt es Urnen aus Holz und Keramik. Die Keramikurnen sind in einem speziellen Niedertemperaturverfahren gebrannt (unter 850 Grad C.). Dadurch zersetzen sich auch diese Urnen innerhalb der von den Friedhöfen vorgegebenen Ruhezeiten.

Urnen zur Seebestattung bestehen aus einem wasserlöslichem Material wie Anhydrit oder Zellulose.

Weiterführende Informationen und eine Übersicht über die von uns angebotenen Modelle finden Sie hier: Särge und Urnen.

Worauf muss ich bei der Wahl des Bestatters achten?2019-06-02T22:30:29+01:00

Die meisten Menschen haben so lange keinerlei Berührung mit einem Bestatter, bis ein Trauerfall in der Familie eintritt. Sie müssen sich also häufig in kurzer Zeit für einen Bestatter entscheiden, obwohl sie nur sehr wenig über die Branche wissen.
Daher zeigen wir Ihnen hier einige Kriterien auf, die Ihre Entscheidung erleichtern können.

Beim Beratungsgespräch oder vorab am Telefon sollten Sie sich wohlfühlen und es sollte auf Ihre Wünsche eingegangen werden. Außerdem wird Ihnen ein guter Bestatter, soweit Sie mögen, transparent über seine nun folgenden Schritte aufklären. Auch sollte es selbstverständlich für ihn sein, Sie an den Vorbereitungen teilhaben zu lassen, sofern Sie dies wünschen. Ob es dabei um Formalitäten geht oder aber die Hilfe beim Waschen und Ankleiden des Verstorbenen.

Am Ende des Beratungsgespräches können Sie eine detaillierte Kostenaufstellung erwarten. Ggf. können Sie sich auch mehrere Angebote einholen und zu Hause in Ruhe vergleichen.

Auch Empfehlungen von Freunden und Familienmitgliedern, die mit einem Bestatter gute Erfahrungen gemacht haben, sind hilfreich.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich schon zu Lebzeiten zu informieren oder persönlichen Kontakt mit einem Bestatter aufzunehmen. Dabei müssen Sie keinen Vorsorgevertrag abschließen, ein unverbindliches Informationsgespräch kann schon viele Fragen klären.

Über die Seite des BDB (Bundesverband Deutscher Bestatter) können Sie sich Bestatter in Ihrer Nähe anzeigen lassen und dort schon vergleichen, wer welche Leistungen anbietet.

 

 

Wie viele Bestatter gibt es?2019-06-02T22:33:28+01:00

In Deutschland gibt es rund 4000 Bestattungsunternehmen, wobei der Bundesverband Deutscher Bestatter rund 80 % von ihnen repräsentiert. (Quelle: www.bestatter.de, abgerufen am 19.4.2018)

Wie viel Urlaub gibt es bei einem Todesfall?2019-06-02T22:32:02+01:00

Bei einem Todesfall in der Familie haben nahe Angehörige einen Anspruch auf Sonderurlaub. Dies ist gesetzlich im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Folgende Personen haben dabei Anspruch auf bezahlten Sonderurlaub:

– Die Großeltern
– Die Eltern
– Ehegatten/Lebenspartner
– Geschwister
– Kinder
– Enkelkinder

Die Länge des Sonderurlaubs richtet sich dabei nach dem Verwandtschaftsverhältnis zum Verstorbenen. Verstirbt der Ehegatte oder ein Kind, so werden von Arbeitgebern in der Regel drei bis vier Tage gewährt, beim Tode eines Elternteils sind ein bis zwei Tage üblich.

Bei tarifvertraglich gebundenen Arbeitgebern finden Sie mitunter eine eindeutige Regelung im Tarifvertrag. Auch im Arbeitsvertrag kann eine Regelung enthalten sein. Hier kann es auch möglich sein, dass Sie durch diese Regelungen schlechter gestellt werden oder sogar auf Ihren Anspruch verzichten.

Im Streitfall ist das Arbeitsgericht zuständig, in dessen Bezirk der Arbeitnehmer regelmäßig seine Arbeitsleistung erbringt. Im Zweifel sollten Sie sich Rat bei einem Anwalt holen. 

Wie läuft eine Seebestattung ab?2019-06-02T22:23:12+01:00

Die Seebestattung findet nach vorheriger Einäscherung des Verstorbenen statt. Beigesetzt werden dürfen dabei nur spezielle, sich schnell zersetzende Seeurnen. Die Beisetzung kann prinzipiell in allen Weltmeeren stattfinden. In Deutschland ist sie in der Nord- und Ostsee möglich.

Die Urne wird bei einer Seebestattung vom Krematorium direkt an eine darauf spezialisierte Seebestattungsreederei versandt und in Absprache mit uns und den Angehörigen beigesetzt.

Sie haben die Möglichkeit, an der Seebestattung teilzunehmen. Die Trauergemeinde findet sich dazu am Tage der Beisetzung am Heimathafen des Bestattungsschiffes ein. Von dort geht es in ein speziell auf einer Seekarte eingezeichnetes Seegebiet über „rauem Grund“, wo die Urne beigesetzt werden darf. In diesem Seegebiet wird nicht gefischt und kein Wassersport betrieben.

Die Urne wird dann nach seemännischen Bräuchen dem Meer übergeben, wobei der Kapitän die Trauerrede spricht.

Die Position der Urnenbeisetzung wird mit einem Logbucheintrag festgehalten.

Informationen zur Seebestattung sowie die Abfahrtshäfen finden Sie in unserem Flyer “Seebestattung” oder auf unserer Detailseite zur Seebestattung.

Wer zahlt die Bestattung, wenn kein Geld vorhanden ist?2019-06-02T22:27:13+01:00

Die Bestattungspflicht ist in den jeweiligen Bestattungsgesetzen und -verordnungen der Bundesländer geregelt. Können diese die Bestattung nicht zahlen, so besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt einen Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten nach § 74 SGB XII.

“Anspruchsberechtigt ist nach § 15 BSHG (jetzt § 74 SGB XII) derjenige, der zur Tragung der Kosten verpflichtet ist. Dies kann der Erbe nach § 1968 BGB oder der Unterhaltspflichtige nach § 1615 BGB sein, aber auch ein Angehöriger, der aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Bestattungspflicht die Bestattung veranlasst, wenn Ausgleichsansprüche gegenüber den eigentlich zur Kostentragung verpflichteten Personen aufgrund mangelnder Leistungsfähigkeit nicht realisierbar sind. (BVerwG, BVerwGE 114, 57)”

Quelle: www.wikipedia.de, abgerufen am 17.4.2018

Wer zahlt die Bestattung bei Bezug von ALG II?2019-06-02T22:24:58+01:00
Wer muss den Bestatter beauftragen?2019-06-02T22:35:57+01:00

Im Todesfall müssen grundsätzlich die Angehörigen den Bestatter beauftragen, sie sind “bestattungspflichtig”. Dies ist in den Bestattungsgesetzen der Bundesländer festgelegt. Im Bestattungsgesetz Hamburg heißt es dazu im § 10, Absatz 1:

“Für die Bestattung haben die Angehörigen (§ 22 Absatz 4) zu sorgen.”

§ 22 Absatz 4 wiederum legt fest, wer Angehöriger im Sinne des Gesetzes ist, und in welcher Reihenfolge diese tätig werden müssen:

  • der Ehegatte oder der Lebenspartner
  • die ehelichen und nichtehelichen Kinder
  • die Ehegatten oder Lebenspartner der ehelichen und nichtehelichen Kinder
  • die Stiefkinder
  • die Ehegatten oder Lebenspartner der Stiefkinder
  • die Enkel
  • die Ehegatten oder Lebenspartner der Enkel
  • die Eltern
  • die Geschwister
  • die Stiefgeschwister
  • die Großeltern
  • die Verschwägerten
  • die Kinder der Geschwister
  • die Geschwister der Eltern
  • die Kinder der Geschwister der Eltern
  • die Verlobte/der Verlobte, auch im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes
  • die Lebensgefährtin/der Lebensgefährte

Wird im Todesfall niemand tätig, veranlasst die zuständige Behörde zunächst die Überführung des Verstorbenen in eine Leichenhalle. Hat nach 14 Tagen noch niemand die Bestattung in Auftrag gegeben, so kann die Behörde die Bestattung in einer Reihengrabstätte veranlassen.

Sind keine bestattungspflichtigen Angehörigen vorhanden, so kann auch ein Freund die Bestattung in Auftrag geben.

Es gilt immer das Bestattungsgesetz des Bundeslandes in dem der Trauerfall eingetreten ist. Dann ist auch die Definition, wer Angehöriger im Sinne des Gesetzes ist, eine abweichende von der Aufstellung oben. Links zu den Bestattungsgesetzen finden Sie hier: Bestattungsgesetze der Bundesländer

Wichtig: Von der Bestattungspflicht ist die Kostentragungspflicht der Bestattung zu trennen. Diese beinhaltet die Verpflichtung, die Kosten zu tragen oder dem zu ersetzen, der die Bestattung veranlasst hat. Hierzu heißt es im BGB (§ 1968): “Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung des Erblassers”. Sind die Kosten vom Erben nicht zu erlangen, etwa, weil das Erbe nicht ausreicht, trifft denjenigen die Kostentragungspflicht, der dem Verstorbenen gegenüber unterhaltspflichtig war.

Kann der Kostentragungspflichtige die Bestattung nicht bezahlen, so kann er beim zuständigen Sozialamt einen Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten stellen.

Für die Beauftragung der Bestattung wird ein privatrechtlicher Vertrag mit dem Bestattungsinstitut geschlossen. Das bedeutet, das gegenüber dem Bestattungsinstitut der Auftraggeber der Bestattung zu Begleichung der Rechnung verpflichtet ist. Er kann dann aber seine Ansprüche wiederum beim Kostentragungspflichtigen geltend machen.

Diese Informationen sollen Ihnen nur einen ersten Überblick geben und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder ersetzen eine rechtliche Beratung. Im Streitfall sollte daher immer ein Anwalt mit hinzugezogen werden.

Weitere Informationen finden Sie auch auf wikipedia.de

 

Wer kann Bestatter werden?2019-06-02T22:29:10+01:00

Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft setzt einen Hauptschulabschluss voraus.

Wer bildet Bestatter aus?2019-06-02T22:27:51+01:00

Seit dem 1.8.2017 ist nach einer Erprobungsphase die Verordnung über die Berufsausbildung zur Bestattungsfachkraft in Kraft getreten. Damit gibt es erstmal eine staatlich anerkannte Berufsausbildung, welche den gesamten Tätigkeitsbereich des Bestattungsberufes umfasst.

Die Berufsausbildung zur Bestattungsfachkraft ist eine duale Ausbildung und erfolgt daher in einem Ausbildungsbetrieb, der die erforderliche Ausbildungseignung aufweist sowie in der Berufsschule. Ergänzt wird die Ausbildung durch überbetriebliche Lehrgänge im Bundesausbildungszentrum der Bestatter in Münnerstadt. Dort befindet sich auch der einzige Lehrfriedhof Deutschlands.

Als Ausbilder kommt infrage:

1. Wer die Meisterprüfung (Bestatter- bzw. Tischlermeister) absolviert hat, kann ausbilden.

2. Wer die bestandene Gesellen- bzw. Abschlussprüfung (Bestattungsfachkraft bzw. (fach-) geprüfter Bestatter) und eine angemessene Zeit der Berufspraxis (mind. 2 Jahre) und berufs- und arbeitspädagogische (ADA) Kenntnisse nachweisen kann, kann ausbilden.

Wer diese Kenntnisse nicht nachweisen kann, kann nur mit einer Ausnahmegenehmigung der zuständigen HWK ausbilden.

Wenn Sie sich für die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft interessieren, so können Sie sich auf der Seite des Bundesverbandes Deutscher Bestatter eingehend informieren. Dort finden Sie auch den Ausbildungsrahmenplan.

Welche Unterlagen benötigt der Bestatter?2019-06-02T22:34:01+01:00

Im Trauerfall benötigen wir einige Unterlagen von Ihnen, damit wir die Formalitäten für Sie abwickeln können. Eine Übersicht finden Sie hier: Welche Unterlagen Sie benötigen

Welche Blumen kann ich zur Trauerfeier mitbringen?2019-06-02T22:20:03+01:00

Blumen sind seit jeher ein wichtiger Bestandteil von Beerdigungen und Trauerfeiern. Sie spenden Trost und sind ein Zeichen der Verbundenheit  der Angehörigen und Freunde zum Verstorbenen. Sie geben der Trauerfeier einen festlichen Charakter und erwärmen die häufig kühle Athmosphäre in vielen Trauerhallen und Kirchen. Aber welche Arten von Blumen sind dem Anlass angemessen?

Traditioneller Trauerkranz

Blumenkränze

Traditionelle Trauerkränze gibt es mit oder ohne individuelle Schleife. Häufig kommen Sie von der Familie und den engsten Freunden. Auch Vereine oder Arbeitgeber wählen in der Regel einen Kranz aus. Bei einer traditionellen Erdbestattung verbringt der Bestatter die Blumen nach der Trauerfeier zur Grsbstätte, wo diese als Grabschmuck verbleiben.

Bei einer Urnenbeisetzung sind die Gräber in der Regel wesentlich kleiner. Daher finden die Trauerkränze häufig keinen Platz auf der Grabstätte und wird an einem allgemeinen Ablageort auf dem Friedhof abgelegt. Bei einer See- oder Waldbestattung dürfen gar keine Blumen außer dem Urnenschmuck auf die Grabstätte bzw. in die See gegeben werden.

Bei diesen Bestattungsformen empfiehlt es sich, Blumen mitzunehmen, die man mit in das Grab hineingeben kann.

Trauergesteck

Blumengestecke

Das Trauergesteck kann sowohl als Dekoration in der Trauerhalle als auch als Grabdekoration verwendet werden. Das Gesteck gibt es in verschiedenen Größen, mit oder ohne Schleife.

Herz zur Trauerfeier

Blumenherzen

Blumengestecke in Herzformen werden häufig von den engsten Angehörigen zur Trauerfeier mitgebracht. Hier spielen nicht nur die Farben und die Blumenarten eine symbolische Rolle, sondern auch die Herzform als Symbol für die Liebe zum Verstorbenen. Herzen gibt es in verschiedenen Größen, mit und ohne Schleife.

Trauersträuße und Blumen zum Nachwerfen

Als Kondolenz in der Trauerhalle eignen sich auch Trauersträuße. Diese sind ein wenig kleiner als ein Gesteck und können sowohl mit als auch ohne Schleife bestellt werden.

Bei Urnenbeisetzungen oder Waldbestattungen eignen sich auch einzelne Handsträuße zum Nachwerfen. Diese können Sie mit in das Grab geben, so dass der Verstorbene sie auch erhält, wenn auf der Grabstelle kein Platz für Blumen vorhanden ist oder aber Blumen auf der Grabstelle nicht erlaubt sind.

Bei Seebestattungen sind dagegen nur einzelne Blütenblätter zum Nachwerfen erlaubt. Am Hafen findet sich aber mancherorts eine Gedenkstelle, wo auch Blumen abgelegt werden können.

Weitere Informationen zu den Blumenarten und der Symbolik der Blumen finden Sie auf unserer Seite Blumen zur Trauerfeier.

Sie möchten Blumen bestellen? Rufen Sie uns gerne an oder melden Sie sich direkt bei unserer langjährigen Partnerin in allen Fragen der Trauerfloristik: http://www.blumen-bergedorf.de.

Welche Bestattungsarten gibt es?2018-07-08T12:06:58+01:00

Eine Übersicht über die möglichen Formen einer Bestattung finden Sie hier: Welche Bestattungsarten gibt es?

Was ziehe ich zur Trauerfeier an?2019-06-02T22:24:17+01:00

Besuchen wir eine Trauerfeier, egal, ob als Trauergast oder Angehöriger, so stellt sich die Frage nach der angemessenen Kleidung. Traditionell ist im mitteleuropäischen und noramerikanischen Kulturkreis schwarz die Farbe der Trauerkleidung, da dies in der westlichen Welt unter anderem den Tod symbolisiert.

Hin und wieder ist aber in der Traueranzeige zu lesen, dass der oder die Verstorbene sich gewünscht hat, dass die Trauergäste in bunter Kleidung erscheinen. In diesem Fall ist es nicht zwingend erforderlich, schwarz zu tragen. Sollte Ihnen das Tragen bunter Kleidung jedoch nicht angemessen erscheinen, oder Sie sich unwohl dabei fühlen, so können Sie sich im Zweifel trotzdem traditionell anziehen.

Was verdient ein Bestatter?2019-06-02T22:32:55+01:00

Bestatter ist genau genommen ein Oberbegriff für das Berufsbild. Ein Bestatter kann jedoch in einem Betrieb ganz andere Aufgaben haben, als in einem anderen. So gibt es viele kleine Familienbetriebe, wo das Tätigkeitssfeld eher größer ist als in einem größeren Betrieb, wo es Mitarbeiter nur für die Beratung und Begleitung der Angehörigen gibt, und wiederum Mitarbeiter, die sich um die Überführung und die hygienische Versorgung der Verstorbenen kümmern. Auch Bereitschaftsdienste abends und am Wochenende sind zum Teil sehr unterschiedlich geregelt.

Auch die Qualifikation kann sehr unterschiedlich sein: Ein intern angelernter Quereinsteiger wird nach außen genauso als Bestatter bezeichnet, wie eine ausgebildete Bestattungsfachkraft, ein Bestattungsmeister, ein fachgeprüfter Bestatter, oder aber ein Thanatologe oder Thanatopraktiker.

Außerdem gibt es in der Bestattungsbranche keine Tarifbindung. Jeder Betrieb kann das Gehalt mit seinem zukünftigen Mitarbeiter selbst aushandeln.

Daher ist es nicht möglich, zu sagen, ein Bestatter verdient Summe X. Es hängt ab von der Größe des Arbeitgebers, dem Aufgabenbereich sowie der Qualifikation des Mitarbeiters.

Was kostet eine Bestattung?2019-06-02T22:36:33+01:00

Seit dem Wegfall des Sterbegeldes der Krankenkassen im Jahr 2005 müssen die Angehörigen selbst für die Beisetzung aufkommen. Da die Kosten einer Bestattung sich aus vielen Einzelposten zusammensetzen, kann dies schnell teuer werden.

Dabei stellen die Eigenleistungen des Bestatters nicht unbedingt den größten Posten der Rechnung dar. Die Todesbescheinigung des Arztes muss bezahlt werden, die Friedhöfe erheben Gebühren für die Nutzung der Grabstellen, die Blumen kosten viel Geld, evtl. soll in einer Traueranzeige der Tod bekannt gemacht werden, oder aber Sie möchten Trauerpost verschicken.

Häufig lässt sich aber für eine bestimmte Leistung eine günstigere Alternative finden. Anstelle von vielen Blumen können viele Kerzen verwendet werden, bei den Friedhöfen variieren die Gebühren ebenfalls sehr stark.

Unser Anliegen ist es hierbei, Ihnen durch größtmögliche Kostentransparenz im Vorwege zu ermöglichen, diese Entscheidungen bewusst und in Ruhe zu treffen. Gerne beraten wir Sie zu den zahlreichen Möglichkeiten.

Auf unserer Vergleichsseite für die Bestattungskosten sehen Sie die Preise sowie die darin enthaltenen Leistungen für die einzelnen Bestattungsarten.

Gerne erstellen wir Ihnen auch ein individuelles Angebot, sprechen Sie uns einfach an oder schreiben uns.

Was ist der “digitale Nachlass”?2019-06-02T22:17:01+01:00

“Beim digitalen Nachlass oder digitalen Erbe handelt es sich um eine Vielzahl von Rechtspositionen eines verstorbenen Internetnutzers, insbesondere dessen Vertragsbeziehungen zu Host-, Access- oder E-Mail-Providern sowie zu Anbietern sozialer Netzwerke oder virtueller Konten. Es zählen auch Eigentumsrechte des Verstorbenen an Hardware, Nutzungsrechte an der Software, Urheberrechte und Rechte an hinterlegten Bildern, Foreneinträgen und Blogs dazu.”   (Quelle: Wikipedia, abgerufen am 22.4.2018)

Wir bieten Ihnen Hilfe bei der Regelung des Digitalen Nachlasses über unser Formalitätenportal. Dort können Social-Media-Profile deaktiviert werden, Konten bei Onlineshops und Online-Diensten gekündigt werden und Online-Guthaben kann gesichert werden. Dabei können Sie jederzeit den aktuellen Status einsehen und auch selbst Recherchen und Abmeldungen in die Wege leiten.

Warum wird ein Sarg für die Bestattung benötigt?2019-06-02T22:28:26+01:00

Der Sarg gewährleistet bei einer Erdbestattung den Verwesungsprozess der Verstorbenen. Er sorgt dafür, dass der notwendige Sauerstoff in ausreichender Menge vorhanden ist, indem er einen luftumschlossenen Bereich um den Verstorbenen bildet.

Bei einer Feuerbestattung wird der Sarg mit eingeäschert. Durch das Verbrennen des Holzes wird die für die Einäscherung nötige Temperatur erreicht.

Wann muss ich den Bestatter anrufen?2019-06-02T22:29:50+01:00

Verstirbt ein naher Angehöriger in der Wohnung, so muss zunächst eine Todesbescheinigung durch einen Arzt ausgestellt werden. Wenn die Möglichkeit besteht, sollten Sie hierzu den Hausarzt des Verstorbenen anrufen. Dieser kennt die Krankheitsgeschichte und kann daher häufig eine eindeutige Todesursache feststellen.

Ist der Hausarzt nicht erreichbar, so muss ein anderer Arzt gerufen werden, z. B. der Notarzt.

Hat der Arzt einen natürlichen Tod festgestellt, so sollten Sie sich mit dem Bestatter in Verbindung setzen, um den Zeitpunkt der Überführung des Verstorbenen sowie einen Termin für das Beratungsgespräch zu vereinbaren. Wichtig für Sie ist hierbei, dass die Überführung nicht umgehend erfolgen muss. Nach Eintritt des Todes darf der Verstorbene bis zu 36 Stunden zu Hause verbleiben, bevor er in die Klimaräume überführt wird.

Hat der Arzt einen nichtnatürlichen Tod festgestellt oder ist die Todesursache ungeklärt, so wird er die Polizei informieren. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Ist die Polizei vor Ort, so entscheiden die Beamten, wohin der Verstorbene überführt wird. In der Regel ist dies die Rechtsmedizin. Auch wählt die Polizei den Bestatter für die Überführung aus.

Die Wahl des Bestatters zur Organisation der Beisetzung liegt aber immer bei den Angehörigen. Sie können nun also den Bestatter Ihrer Wahl anrufen, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Weiterführende Informationen zum Ablauf und zu den benötigten Unterlagen finden Sie hier: Was tun im Trauerfall?

 

Kann ich mein Haustier bestatten?2019-06-02T22:21:47+01:00

Haustiere begleiten ihre Besitzer meist jahrelang. Sie sind quasi Familienmitglieder und in vielen Aspekten ist die Beziehung zwischen einem Haustier und seinem Besitzer wie eine innige Freundschaft zwischen zwei Menschen.

Daher sind die Trauerreaktionen nach dem Tod eines geliebten Haustieres häufig ähnlich wie nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Eine Beisetzungszeremonie kann dabei helfen, den Tod zu verarbeiten.

Inzwischen gibt es dafür in Deutschland verschiedene Möglichkeiten. So ist es auf vielen Friedhöfen möglich, Mensch und Tier gemeinsam in einer Grabstelle beizusetzen.

Voraussetzung hierfür ist die vorherige Einäscherung des Tieres. Die Asche eines Haustieres gilt rechtlich (Tierische Nebenprodukt-Beseitungsgesetz) als Grabbeigabe und nicht als eigenständige Beisetzung.

Verstirbt das Haustier vor dem Besitzer, so kann die Asche bis zu dessen Tode aufbewahrt werden. Häufig ist aiuch eine nachträgliche Beisetzung der Tierasche in einem bestehenden Grab möglich.

Die Einäscherung übernehmen mittlerweile spezielle Tierkrematorien. Häufig bieten diese auch die Beisetzung auf einem Tierfriedhof an. Oder der Besitzer kann die Asche mit nach Hause nehmen.

Genauere Informationen und Hilfe finden Sie zum Beispiel auf der Internetseite von “Rosengarten Tierbestattung”.

Darf ich meinen Sarg selber bauen?2018-07-08T14:12:54+01:00

Ja, das dürfen Sie. Sie müssen jedoch darauf achten, dass Sie nur umweltverträgliche Lacke und Klebstoffe verwenden. Ferner gibt es bei Erdbestattungen Vorschriften zur Holzdicke sowie zur Art der Bearbeitung. Auch die Standardmaße (ca. 200 x 80 x 60 cm) eines Sarges sollten Sie einhalten.

In der Regel sind Vollholzsärge bei einer Erdbestattung vorgeschrieben. Der Sarg muss den Ausstritt von Flüssigkeiten verhindern.

Bei einer Einäscherung sollten Sie außerdem darauf achten, dass etwaige Metallteile, wie zum Beispiel die Beschläge (Griffe), vor der Einäscherung abmontiert werden können. Außerdem sollte der Sarg blickdicht sein.

Wenn Sie vorhaben, für sich selbst oder für jemand anderen einen eigenen Sarg zu bauen, so sprechen Sie uns gerne an.Wir beraten Sie bezüglich der einzuhaltenden Vorgaben.

Andernfalls halten wir eine große Auswahl an Särgen sowohl für die Erdbestattung als auch für die Feuerbestattung für Sie vor.

Brauche ich einen Sarg zur Einäscherung?2019-06-02T22:37:50+01:00

Ein Sarg ist sowohl bei einer Erd- als auch bei einer Feuerbestattung vorgeschrieben. Dabei wird der Sarg im Krematorium mit eingeäschert. Dies ist durch die Technik im Krematorium bedingt. Da im Einäscherungsofen kein offenes Feuer lodert, wird der Sarg unter anderem benötigt, um den gewünschten Mindestheizwert zu erreichen.

Dadurch geht die eigentliche Einäscherung schneller und es werden weniger Schadstoffe ausgestoßen. Die meisten Krematorien akzeptieren daher nur Särge mit einem Vollholzsiegel.

Aus welchem Holz besteht ein Sarg?2019-06-02T22:20:59+01:00

In unserem Sortiment führen wir ausschließlich Särge aus Vollholz. Unsere Modellauswahl reicht dabei von schlichten Naturholzsärgen bis zu aufwendig verzierten und bearbeiteten Exklusivmodellen.
Der Großteil unserer Särge bestehen dabei aus Kiefernholz. Außerdem bieten wir Särge aus Eiche, Ahorn und Paulownia an. Paulownia ist ein leichtes, strapazierfähiges Holz aus China.

Die Oberflächen sind mit verschiedenen Methoden bearbeitet, entweder furniert (eine andere Holzart wird in einer dünnen Schicht auf das Vollholz aufgetragen), oder aber geölt, gebeizt oder lackiert.

Weiterführende Informationen sowie eine Auswahl unserer Modelle  finden Sie hier: Särge und Urnen.